Öffentliche Veranstaltungen für ein interessiertes Fachpublikum

Ringvorlesung 2012      Die Temine für 2012 werden noch bekannt gegeben


Psychoanalyse und Film      Nächster Termin:  Mittwoch, 8. Februar 2012, 20.00 Uhr(Mittwoch, 22.02.2012)

Die Kommissarin (Regie: Alexander Askoldow, UDSSR 1967)

Psychoanalytische Interpretation: Waltraud Kruschitz


4. Frankfurter Symposium zur strukturalen Psychoanalyse Jacques Lacans:

 
Die Objektbeziehung und die freudschen Strukturen

Samstag, 10. März 2012, 10.00 - 16.00 Uhr, Campus Westend

Das Programm des Symposiums als Download




 

Psychoanalyse und Film: Filmvorführung und Diskussion im „Mal seh´n“ Kino

Die Kommissarin (Regie: Alexander Askoldow, UDSSR 1967)                            

Psychoanalytische Interpretation: Waltraud Kruschitz

Mittwoch, 8. Februar 2012, 20.00 Uhr

(Wiederholungstermin: Mittwoch, 22. Februar 2012, 20.00 Uhr)

Ort: „Mal seh`n“ Kino, Frankfurt, Adlerflychtstr. 6, Tel.: 069 5970845

Eintritt: 7 €, für Ausbildungskandidaten 6 €, Beginn 20.00 Uhr

 


Das Programm des Symposiums als Download

4. Frankfurter Symposium zur strukturalen Psychoanalyse Jacques Lacans:

 

Die Objektbeziehung

und die freudschen Strukturen

 

mit Raymond Borens, Basel, Herrmann Lang, Würzburg,

Heinz Müller-Pozzi, Zürich (Moderation), August Ruhs, Wien,

Edith Seifert, Berlin, Rolf-Peter Warsitz, Kassel

 

Freud gebraucht den Ausdruck Objektbeziehung kaum und hat denn auch kein Konzept der Objektbeziehung entworfen. Er definiert das Objekt als das Objekt des Triebs, „das Variabelste am Trieb, nicht ursprünglich mit ihm verknüpft“. In der ersten der Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie dekonstruierte Freud jedoch jede Vorstellung eines reziproken, adäquaten, harmonischen Objekts, das die Subjekt-Objekt-Beziehung vollenden würde.

Das ist nicht bloß ein Postulat Freuds, sondern eine unausweichliche psychoanalytische Erfahrung, die einem Konzept der Objektbeziehung in Theorie und Praxis eine zentrale Position zuweist. Lacan hat ein solches im Seminar IV, Die Objektbeziehung, in allen Facetten ausgearbeitet.

Wenn es die natürliche reziproke Objektbeziehung nicht gibt, gibt es nicht die duale Beziehung ohne die Intervention eines dritten Elements der symbolischen Ordnung. Dieses dritte Element ist in der Theorie Lacans der Phallus.

Der Ausgangspunkt bei der imaginären Triade Mutter-Kind-Phallus, die wohlverstanden im Symbolischen wurzelt, unterscheidet Lacan fundamental von den Objektbeziehungspsychologien und von der Bindungstheorie, die unter Missachtung der strukturellen Gegebenheiten des Menschen, entwicklungspsychologisch von der dualen Mutter-Kind-Beziehung und ihrer Fülle ausgehen. Sie differenzieren Identifizierung und Begehren nicht hinlänglich und unterliegen dem, was Lacan den Imperialismus der Identifizierung nennt.

Der für das strukturale psychoanalytische Denken grundlegende Bezug des Subjekts zum Phallus ist Quelle mancher Missverständnisse, die eine gründliche Diskussion klären soll. Die Position des Subjekts zum Phallus wird auch das 5. Symposium prägen, das dem Thema Die Sexuierung gewidmet sein wird.

Dipl. Psych. Bernd Federlein

 

Samstag, 10. März 2012, 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Johann Wolfgang Goethe-Universität, Campus-Westend, Casino-Anbau, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt

Tagungsbeitrag: 85 € bei Anmeldung bis 15.12.2011 danach 95 € (incl. Imbiss und Getränken)

Weitere Information und Anmeldung über das Sekretariat des Instituts. Das Symposium wird zertifiziert.

 


Institut für Psychoanalyse der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft Frankfurt/Main e.V. (Zweig der IPA)

Mendelssohnstr. 49, 60325 Frankfurt/Main

Tel.: 069 74 70 90, institut@dpg-frankfurt.de                                                           www.dpg-frankfurt.de